Erstellt am: 16.04.2026
Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage und mehrerer struktureller Krisen benötigt die Metall- und Elektroindustrie im Raum Freiburg gut ausgebildeten Nachwuchs. „Unsere Industrie braucht nach wie vor die Fachkräfte von Morgen“, betont Iris Tauth, Geschäftsführerin der Bezirksgruppe Freiburg des Arbeitgeberverbands Südwestmetall im Rahmen der Berufsinformationsmesse in Offenburg-Ortenau. „Die demografischen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt schreiten unerbittlich voran. Im vergangenen Jahr sind erstmals mehr Babyboomer in Rente gegangen, als junge Arbeitskräfte nachgerückt sind“, so Tauth. „Zudem können wir den Herausforderungen der Transformation nur mit top ausgebildeten Fachkräften begegnen. Daher freut es uns sehr, dass wir an den zwei Messetagen mit dem M+E-Infotruck über die Karrierechancen und -möglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie informieren können.“ Der Truck wird am 17. und 18. April in Offenburg-Ortenau bei der Berufsinformationsmesse stehen.
Auf zwei Etagen mit etwa 80 m² Präsentationsfläche werben die Verbände der Metall- und Elektro-Industrie und ihre Mitgliedsunternehmen damit eindrucksvoll für Nachwuchskräfte im größten Industriezweig Deutschlands. Jugendliche lernen an M+E-typischen Arbeitsplätzen technische Zusammenhänge kennen und erleben die Faszination Technik praxisnah und intuitiv. So können sie unter Anleitung eine CNC-Maschine programmieren und ein Werkstück selbst fertigen. Ein Aufzugsmodell demonstriert anschaulich, warum eine intelligente IT-Steuerung die Wartezeit für die Nutzer deutlich reduziert. Begleitet werden die Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets.
Als Vertreter der modernen Arbeitswelt 4.0 begrüßt ein Cobot, ein kollaborativ arbeitender Roboter, Schülerinnen und Schüler im unteren Stockwerk des InfoTrucks. Fachkräfte arbeiten im Zuge der Digitalisierung in Unternehmen mit ihm im wörtlichen Sinne Hand in Hand. Und auch im InfoTruck gilt wie immer: Selbst ausprobieren! Schülerinnen und Schüler können gemeinsam mit dem Cobot ein Zahnradgetriebe zusammenbauen.
„Der Truck zeigt die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten in unserer Industrie“, resümiert Tauth. „Viele Schülerinnen und Schüler stehen nach dem Schulabschluss vor der Qual der Wahl. Soll es ein Studium oder doch die Ausbildung sein? In welche Branche möchte ich mich entwickeln? Doch auch nach einer bereits begonnenen Karriere gibt es immer wieder Möglichkeiten zum Umschulen oder zur Erweiterung der eigenen Fähigkeiten. Daher bieten wir mit dem Infotruck fundierte Informationen zu unserer Industrie.“